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Betriebspraktika der Friedrich-List-Schülerinnen und Schüler im Ausland

Auslandspraktika sind in Zeiten der Globalisierung und des weltweiten Technologietransfers für einen erfolgreichen Berufseinstieg von großer Bedeutung. Daher bietet das Friedrich-List-Berufskolleg seinen Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Bildungsgängen an, ihr Betriebspraktikum im Ausland zu absolvieren.

Im Vordergrund bei jedem Auslandspraktikum steht der Erwerb interkultureller Kompetenzen. Die Besonderheiten betrieblicher Abläufe im jeweiligen Gastland sind genauso Thema wie interkulturelle Unterschiede bei Meetings, Geschäfts-besprechungen, offiziellen Einladungen etc. Daneben spielt gerade im kaufmännischen Bereich der Erwerb bzw. die Erweiterung fremdsprachlicher Kompetenzen eine besondere Rolle.

Am Friedrich-List-Berufskolleg stellen Auslandspraktika schwerpunktmäßig in drei Bildungsgängen ein Kernstück der beruflichen und schulischen Bildung dar:

Bildungsgang

Dauer des Auslandspraktikums

„European Studies“

Berufliches Gymnasium

4 Wochen

„European Business“

Staatlich geprüfte kaufmännische Assistenten, Schwerpunkt Fremdsprachen

5 Wochen

„EU-Industriekaufleute“

 Berufsschule

ca. 10 Wochen

Schülerinnen und Schüler der „European Studies“ und des “European Business“ wählen vorzugsweise für ihr Auslandspraktikum die europäischen Länder, deren Sprachen sie schwerpunktmäßig erlernen (englisch, französisch, spanisch).

Das Praktikum für die EU-Industriekaufleute findet in Irland statt.

Finanziell unterstützt werden die Auslandspraktika durch das Leonardo-Programm der Europäischen Union, Praktika in Frankreich durch das DFJW.

So z. B. das Praktikum von Julian Labuch am Gloucestershire College, Royal Forest Dean Campus in Großbritannien:

Nach erfolgreichem Praktikum im Ausland erhalten die Schülerinnen und Schüler den Europass.

Betriebspraktikum für junge Franzosen unter der Schirmherrschaft des FLB

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Lomic Chancerelle während seines Praktikums bei bauformat Küchen

Seit mehr als 10 Jahren arbeiten das Friedrich-List-Berufskolleg und das Lycée Professionnel Peltier intensiv am gemeinsamen Konzept, Berufspraktika ihrer Schülerinnen und Schüler über die Partnerschule zu vermitteln, nutzen ihre Kontakte und geben Schülerinnen und Schülern die Chance, erste Berufserfahrungen im Ausland zu sammeln.

Unterstützung erfahren die jungen Praktikantinnen und Praktikanten besonders auch durch die Gastfamilien unserer Schülerinnen und Schüler in Frankreich und Deutschland. Die individuellen Aufenthalte werden wissenschaftlich vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (Office Franco-Allemand pour la Jeunesse) begleitet und finanziell unterstützt.

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Johanna Puchta (MARTa), Angelika Stante (FLB), Emeline Gronier, Maud Parmentier („Lycée Professionnel Peltier“), Lilian Wohnhas (KulturScouts OWL/MARTa) und Claudia Konschak (MARTa) Foto: Hans Schröder

Seit Mai 2011 ist das Friedrich-List-Berufskolleg Netzwerkpartner des Düsseldorfer Netzwerks, das von der Robert Bosch Stiftung durch das Programm „Gemeinsam mehr Chancen – Avancer ensemble“ finanziell gefördert wird. Ziel des Programms ist die Mobilitätsförderung deutscher und französischer Berufsschülerinnen und –schüler.

tl_files/flb/Bilder/news/12/Duedorf21092012.jpg http://www.flb-herford.de/mobilitaetsfoerderung.html

 

Mehr Infos zu Betriebspraktika in England:

Ernst-Wilhelm Spilker

w.spilker@flb-herford.de

 

Mehr Infos zu Betriebspraktika bei den EU-Industriekaufleuten:

Martina Derschum, Kathrin Lauks

m.derschum@flb-herford.de

k.lauks@flb-herford.de

 

Mehr Infos zu Betriebspraktika in Frankreich am FLB:

Angelika Stante

a.stante@flb-herford.de