TieTus
von Matthias Menzel
Zum 5. Mal fand am FLB Herford ein lebendiges Projekt rund um Tierschutz und Umwelt statt. Ehrenamtliche Referentinnen und Referenten des Projekts TiEtUs (Tiere – Ethik – Umweltschutz, www.tietus.de) arbeiteten mit den Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse der Höheren Berufsfachschule zum Thema „Industrielle Tierhaltung und ihre globalen Folgen“. Im Mittelpunkt stand dabei, wie unsere Ernährungsgewohnheiten das Klima beeinflussen.
Damit ein komplexes Thema gut verständlich wird, setzte der Workshop auf spielerische Zugänge und interaktive Methoden. Durch vielfältige Aktivitäten wurden die Jugendlichen aktiv einbezogen und dafür sensibilisiert, welche erheblichen Umweltfolgen industrielle Tierhaltung mit sich bringt.
Ein weiterer Schwerpunkt war die ethische Betrachtung unseres Essverhaltens. Die Schülerinnen und Schüler reflektierten die Konsequenzen ihres Handelns, diskutierten miteinander und hinterfragten in Ruhe ihre eigenen Werte und Haltungen.
Zum Abschluss sammelten die Teilnehmenden Ideen, wie sie ihre Ernährung künftig bewusster gestalten und im Alltag umweltfreundlicher handeln können. Genannt wurden unter anderem fleischfreie Tage, der Einkauf regionaler und saisonaler Produkte sowie das Informieren von Familie und Freundinnen und Freunden über die Auswirkungen der Massentierhaltung.
Das Projekt am FLB Herford machte deutlich, wie wichtig es ist, junge Menschen für die Zusammenhänge zwischen industrieller Lebensmittelproduktion und Umweltbewusstsein zu gewinnen. Die spielerische Vermittlung und die aktive Beteiligung stärkten sowohl Wissen als auch Handlungskompetenz. Die mitgenommenen Impulse zeigen: Die Jugendlichen sind bereit, an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.
Solche Bildungsangebote sind entscheidend, um das Bewusstsein für Tier- und Umweltschutz früh zu fördern. Wer die Zusammenhänge versteht und konkrete Handlungsoptionen kennt, kann zu einer nachhaltig denkenden und handelnden Persönlichkeit heranwachsen.
Projektkoordinatorin: Imke Hoffmann