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Europa-Projekt ERASMUS+

von Matthias Menzel

Bericht über den Aufenthalt in Xábia, Spanien, im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Junge Europäer für eine gesunde Lebensführung“ mit Schüler/innen der Klasse AH1804 und den Projektlehrkräften Silke Arnd

Montag 30.09.2019

Wir kamen um zwei Uhr in Xabia an, die spanischen Studenten begrüßten uns im Studentensaal. Danach hatten wir eine kurze Führung durch die Schule. Dann aßen wir typisch spanische Sandwiches und Snacks. Als die Schule für die Schüler vorbei war, holten uns die Eltern ab und wir trafen uns zuerst mit unseren Gasteltern, sie brachten uns nach Hause, so dass wir Zeit hatten, uns ein wenig zu entspannen. Am Abend gingen die spanischen Studenten und die Deutschen an den Strand, um einige Fotos vom schönen Strand zu machen, wir tranken auch einen Drink auf dem Arenal. Am Abend aßen wir in unserer Familie zu Abend und gingen ziemlich früh ins Bett, weil wir alle sehr müde vom Flug waren.

Dienstag 01.10.2019

Dienstagmorgen trafen wir uns um 8 Uhr in der Schule, wo wir alle gemeinsam gesund frühstückten. Danach machten wir einen Spaziergang in die Altstadt von Xàbia und wurden dort herumgeführt. Außerdem haben wir das Rathaus besichtigt und einen Vortrag vom Bürgermeister angehört. Anschließend hatten wir kurz Zeit über den Markt zu gehen, um uns danach im Park zu treffen, wo wir gemeinsam typisch spanisches Essen aßen. Nachdem Essen gingen wir kurz wieder zurück in die Gastfamilien, um uns für den Strand fertig zu machen. Um 16 Uhr trafen sich alle gemeinsam am Strand. Wir teilten uns in drei Gruppen auf um Kajak und Tretboot zu fahren und Stand-Up-Paddling zu machen. Anschließend kehrten wir zurück in die Familien, um uns fertig für das Abendessen zu machen. Denn danach haben wir uns in einem schönen Restaurant direkt am Strand getroffen und zusammen gegessen.

Mittwoch 02.10.2019

Am Mittwoch ging es für uns Richtung Valencia. Der Tag fing früh an, da wir um ca. 8 Uhr morgens von der Schule in Xàbia losgefahren sind. Vorher haben wir noch einen Halt in Albufera gemacht, um eine kleine Bootstour zu machen. Wir fuhren aufgeteilt in zwei Booten durch den Fluss. Die Natur rundherum sah äußerst unberührt aus, der Fluss war umrandet von Schilf, in welchem zahlreiche Enten lebten. Nach der Bootstour ging es weiter mit dem Bus nach Valencia. Das Wetter war strahlend sonnig als wir aus dem Bus stiegen. Wir bekamen direkt eine Stadttour von einer freundlichen Italienerin, sie zeigte uns die wunderschöne Architektur von Valencia, mit den historischen Gebäuden, zu welchen sie uns mit einer außerordentlich lebhaften Ausdrucksweise die jeweilige Geschichte erzählt hat. Später hatten wir noch ein bisschen Freizeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Manche gingen in die große Markthalle, in einen der zahlreichen kleinen Souvenirshops oder in eines der Cafés, welche in den unzähligen kleinen Nebengassen zu finden sind. Wir alle waren hin und weg von der atemberaubenden Atmosphäre, welche Valencia auf eine bestimmte Art und Weise versprüht hatte. Gegen 17 Uhr erreichten wir dann wieder die Schule und gingen danach wieder zurück in unsere Gastfamilien.

Donnerstag 3.10.19

Am Donnerstag haben wir uns um 8 Uhr bei der Schule versammelt. Sobald alle da waren, wanderten wir zum Hafen, wo sich ein Berg in der Nähe befand. Den Berg bestiegen wir und wanderten bis zur Spitze des Berges und schauten uns die Aussichtspunkte von dort an. Einer der spanischen Lehrer erklärte uns etwas über die Geschichte des Bergs. Anschließend begaben wir uns zum Fuß des Berges und liefen zurück zur Altstadt. Dort hatten wir ca. eine Stunde Freizeit und gingen zum Stadtmarkt. Danach trafen wir uns in einem kleinen Park und aßen traditionell spanische Pizzen mit der Gruppe. Nach dem Essen hatten wir den Nachmittag frei und unternahmen etwas mit den Gastfamilien oder trafen uns am Arenal. Am Abend trafen wir uns alle nochmal am Arenal zusammen mit den Gastfamilien und aßen zu Abend in einem italienischen Restaurant und genossen die letzte Zeit vor der Abreise. Anschließend verabschiedeten wir uns von allen, machten Erinnerungsfotos und begaben uns auf dem Nachhauseweg, da wir am nächsten Tag sehr früh abreisen mussten.

Freitag 04.10.2019

Am Freitag sind wir um 3 Uhr aufgestanden, um uns gegen 4 Uhr an der Schule zu treffen. Dann ging es in einer einstündigen Taxifahrt zum Flughafen. Trotz der Müdigkeit aller Beteiligten wurden aufregende Gespräche über den Tod und Seelenleben geführt. Endlich am Flughafen angekommen sind wir schnell durch den Check-in Prozess und die Sicherheitskontrollen gegangen und hatten so noch entspannte 1 1/2 Stunden Zeit, bevor der Flieger ging. Der Flug verlief, trotz Ryanair, ganz gut. Einmal fiel zwar der Motor aus, aber zum Glück waren wir noch weit genug über der Erde um den Höhenverlust unbeschadet zu überstehen. Die Rückkehr mit dem Taxi zum FLB verlief problemlos.

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